Taubenmuseum

Gedanken zum Taubenmuseum und Züchtern von Englischen Kröpfern und Zwergkröpfern

 

Gibt es da einen Zusammenhang oder gar mehr? Jetzt, wo wir wieder einmal einen Nachlass eines großartigen Zuchtfreundes dem Museum überlassen, kommen einfach solche Gedanken auf. Wer das Museum in Nürnberg schon besuchte und dieses in aller Ruhe und auch mit Ehrfurcht besichtigte, wird sehr schnell bemerken, dass unglaubliche und einmalige Schätze dort in liebevoller Arbeit dem Betrachter da geboten werden. Aber wenn man aufmerksam durch die verschiedensten Räume wandert, wird man etwas erstaunt und auch sehr erfreut registrieren wie viel wunderbare und auch Unikate betreffs aus den Reihen der Engländer Züchter hier zu sehen sind. Dieses meist aus Nachlässen von Clubmitgliedern aber auch von anderen Freunden des Museums. Hier wird uns die einmalige Gelegenheit geboten in einem würdigen Rahmen die meist mit sehr großen Züchterfleiß und mit berechtigtem Stolz errungenen Trophäen für die Nachwelt zu erhalten, aber eben auch um sie zu zeigen. Es gab und gibt in unserem Club immer wieder Züchter, die ein goldenes Händchen hatten und alles taten , dass die Zucht zu nie erwarteten Qualität und dadurch dem Club einen sehr guten Ruf und hohes Ansehen in der Welt der Kropftauben bescherten. So sollten wir es auch als eine Verpflichtung betrachten, dass möglichst viele Sachen dem Museum zugeführt werden. So ist es auch gewährleistet, dass die Namen von vielen unserer Zuchtfreunde nicht in Vergessenheit geraten, sondern weiterhin hohes Ansehen in der Taubenwelt genießen.

 

So kann man auch mit Fug und Recht sagen, dass der Nachlass von unseren für immer von uns gegangenen Zuchtfreund Helmuth Amenda im Museum bestens aufgehoben ist und er dort noch lange im Gedächtnis bleiben wird, dieses ohne zu übertreiben für seine vorbildliche Arbeit im Sinne der Rassegeflügelzucht auch verdient hat.

 

Danke müssen wir auch Frau Christel Amenda sagen, war Sie doch sofort bereit, die vielen schönen Andenken, an eine auch für Sie tolle Zeit mit sicherlich wunderbaren Erinnerung an viele schöne und unvergessliche Stunden. Auch ist Sie voll überzeugt, dass Ihr handeln ganz im Sinne von Ihrem Helmuth zu sehen ist.

 

Ja, liebe Leser, so kann man eben doch sagen es gibt eine wunderbare Verbindung des Taubenmuseums mit den vielen Vereinen und Züchtern von fast allen Rassen, dieses nicht nur national, nein, voller Stolz kann man berichten auch Weltweit.

 

Das alles ist an der wunderbaren Ansammelung von herrlichsten Sammelungsstücken zu sehen. Versäumen wollen wir aber nicht den Mann, der dies alles ermöglichte, einschließlich seiner Gattin, unseren tief empfundenen Dank auszusprechen.

Ohne Ihn gäbe es das Museum nicht. Also Zuchtfreund Karl-Heinz Sollfrank und Gattin „Danke“.

 

Wir alle hoffen und wünschen uns, dass das Museum noch lange Bestand hat und möchten empfehlen, wer das Museum noch nicht gesehen haben sollte, es möglichst bald

nachzuholen.

 

Alle, die sich um den Fortbestand des Museums bemühen, muss auch ein herzliches Danke gesagt werden. Also, auf nach Nürnberg!




Horst Bartels